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Biotechnologie / Life Sciences Aktuell

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Die Baden-Württemberg Stiftung (BW Stiftung) unterstützt mit ihrem Eliteprogramm Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in der Qualifizierungsphase nach der Promotion eine Laufbahn an der Hochschule anstreben. Anträge können bis 30. Juni 2013 eingereicht werden.

Mit dem Projekt mikromakro unterstützt die Baden-Württemberg Stiftung kreative Schülerteams beim Forschen, Experimentieren und bei der Entwicklung neuer Produkte. Mit finanzieller und fachlicher Unterstützung können Schülerteams ihre Projektideen über einen Zeitraum von zwei Jahren verwirklichen. Bewerbungsschluss ist der 15.11.2013. Frühe Bewerbungen bis zum 24.07.2013 können schon ab dem 15.09.2013 mit dem Projekt beginnen.

Der erste Student des Fachs „Naturwissenschaft und Technik“ (kurz NwT) als Lehrkraft an Gymnasien in Baden-Württemberg, Benjamin Zeug, hat im April 2013 erfolgreich sein Staatsexamen an der Universität Tübingen abgeschlossen. In Tübingen kann das Fach in Kombination mit Biologie, Chemie, Physik oder physischer Geografie studiert werden.

Bei Erkrankungen des Herzmuskels wie den Kardiomyopathien spielen neben Genmutationen auch epigenetische Mechanismen eine Rolle. Heidelberger Wissenschaftler haben entdeckt, dass DNA-Methylierungen in zwei Genen mit dilatativer Kardiomyopathie assoziiert sind. Diese epigenetischen Veränderungen könnten als molekulare Marker die Diagnostik verbessern und die Therapie dieser Herzkrankheiten beschleunigen.

Das Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften in Tübingen richtete nach der Förderung durch die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder das Schülerlabor Neurowissenschaften ein, das Schülern der Stufen zehn bis zwölf die Neurowissenschaften näher bringen soll. Mit verschiedenen neurobiologischen Experimenten lernen die Schüler viel über diese sehr aktuelle Wissenschaft und können zudem noch zeigen, was außerhalb des Schulalltags in ihnen steckt.

Als Professor an der Universität Konstanz forscht Marcus Groettrup schon seit längerem auf dem Gebiet der Immunologie. 2009 machte er dabei eine Entdeckung, die aus ihm einen Unternehmensgründer werden ließ: Er stellte fest, dass das Immunproteasom, das in Zellen für den Abbau von Proteinen zuständig ist, eine wesentliche Rolle bei der Entstehung von Autoimmunerkrankungen spielt. Mit diesem Wissen gründete er das Steinbeis-Transferzentrum „Immunoproteasome Drug Targeting“, das Pharmafirmen bei der Entwicklung von Medikamenten mit dem Immunproteasom als Zielstruktur unterstützt.

Die Landesregierung will Naturschutzgebiete vor Agro-Gentechnik gesetzlich schützen. Dabei ist auch ein gentechnikfreier Gürtel um die Naturschutzgebiete geplant. Die genaue Breite des Schutzgürtels wird in Abstimmung mit den beteiligten Verbänden festgelegt.

Unter dem Projektnamen "Pilot-Inkubator Medizintechnologie" soll im ehemaligen Gebäude der Klinikumsapotheke auf dem Campus der Universitätsmedizin Mannheim ein 1700 Quadratmeter umfassendes Gründungszentrum für Unternehmen der Medizintechnologie entstehen. Den Betrieb des Zentrums übernimmt die mg:mannheimer gründungszentren gmbh in enger fachlicher Abstimmung mit dem Clustermanagement Medizintechnologie im Fachbereich für Wirtschafts- und Strukturförderung.

Baden-Württemberg bringt zusammen mit Nordrhein-Westfalen und Hamburg eine Bundesratsinitiative für gute und verlässliche Arbeitsbedingungen für Nachwuchswissenschaftler auf den Weg.

Auf Antrag Baden-Württembergs beschließt der Bundesrat die Einführung eines „Zweitveröffentlichungsrechts“ für das wissenschaftliche Personal an Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Open Access ist für Wissenschaftsministerin Bauer ein wichtiger Beitrag zur rascheren Umsetzung von Forschungsergebnissen in die Praxis.

Wissenschaftler vom EMBL haben erstmals das Genom von HeLa-Zellen, der am weitesten verbreiteten menschlichen Zelllinie, sequenziert. Sie zeigten, dass das HeLa-Genom durch Chromothripsis und andere Aberrationen im Vergleich zum normalen Humangenom tiefgreifend verändert ist. Manchen Evolutionsforschern zufolge zeigt HeLa die Entstehung eines neuen, an Zellkulturbedingungen angepassten menschlichen Bauplans.

Die Identifizierung und Charakterisierung einzelner DNA oder Proteinmoleküle sind von zunehmender Wichtigkeit. Mit einem von Dr. Gerhard Baaken und Prof. Dr. Jan C. Behrends an der Universität Freiburg entwickelten Verfahren soll es ab Herbst quasi für jedermann möglich sein, mit Hilfe von Nanoporen eine automatisierte Einzelmolekülanalyse im Hochdurchsatz zu realisieren. Die MECA- (Microelectrode Cavity Array) Technologie soll maßgeschneiderte Lösungen für unterschiedlichste Anwendungen liefern.

Die Curetis AG aus Holzgerlingen gab am 22. April 2013 den Abschluss einer Finanzierungsrunde der Serie B über 12,5 Mio. Euro bekannt. Neuer Hauptinvestor ist HBM Partners. Dr. Alexander Asam, Investmentmanager von HBM, wird in den Aufsichtsrat von Curetis berufen. Curetis wird das eingeworbene Kapital für die nächste Phase des operativen und kommerziellen Wachstums nutzen.

Borderline-Produkte sind Produkte, die nicht eindeutig Lebensmitteln, Arzneimittel oder Kosmetikprodukten zugeordnet werden können. Es ist jedoch eine Zunahme solcher Produkte besonders im Internethandel zu verzeichnen, die häufig als Nahrungsergänzungsmittel deklariert werden. Eine neue gemeinsame Expertenkommission des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit und des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte soll nun Licht ins Dunkel der Lebensmittelzulassungen bringen.

Die Unternehmensgruppe fischer hat im Wettbewerb „Biomaterial of the Year 2013“ des nova-Instituts den zweiten Platz belegt. Der überwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen bestehende Grüne Dübel UX green, ist seit Ende 2012 im Fachhandel und in Baumärkten erhältlich.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) verfolgt mit dieser Förderung das Ziel die Zusammenarbeit im Bereich der wissenschaftlichen Forschung und technologischen Entwicklung zwischen Deutschland und Neuseeland durch die Unterstützung des Wissenschaftler­austausches bei gemeinsamen Forschungsprojekten weiter zu intensivieren. Projektskizzen können bis spätestens 7. Juni 2013 eingereicht werden.

Eine Messe wird 20, ein Industrie erwachsen. Wo steht die BIO heute? Die belegte Fläche in der Messehalle ist kleiner, die Konferenz geprägt von allgemeinen Themen und Trends, das Partnering wichtigster und unverzichtbarer Baustein. Die Goldgräber-Stimmung von einst ist einem routinierten Selbstbewusstsein über die wirtschaftliche Bedeutung der Biotechnologie gewichen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert wissenschaftsinitiierte klinische Studien, die eine hohe Relevanz für das Gesundheitssystem und den medizinischen Alltag aufweisen, um den Transfer von Forschungserkenntnissen in die ­Patientenversorgung zu beschleunigen. Projektskizzen können bis spätestens 27. Juni 2013 eingereicht werden.


Die Baden-Württemberg Stiftung, die Joachim Herz Stiftung und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft schreiben auch 2013 wieder bis zu 15 Fellowships für Innovationen in der Hochschullehre aus. Die Fellowships sind jeweils mit bis zu 50.000 Euro dotiert. Anträge können bis zum 12. Juli eingereicht werden.

Dass uns Biotechnologie im Alltag bereits morgens beim Zähneputzen begegnet, ist vielen nicht bewusst - um dies zu ändern, hat BIOPRO Baden-Württemberg die Veranstaltungsreihe "Biotechnologie zum Anfassen" ins Leben gerufen. Mit dem Science Center experimenta hat BIOPRO Baden-Württemberg einen idealen Partner für die nächste Veranstaltung gewinnen können.



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