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Aktuelles aus Gesundheit und Bioökonomie

Hier finden Sie alle neuen Veröffentlichungen unseres Internetportals, chronologisch nach Datum geordnet. Wenn Sie sich speziell für Wirtschaftsnachrichten oder Nachrichten aus der Wissenschaft interessieren, finden Sie diese als Auswahl in den entsprechenden Rubriken rechts in der Navigation. Nachrichten aus Politik, Netzwerken, dem Förderumfeld, zur Ausbildung oder zur aktuellen Gesetzgebung finden Sie in der Rubrik Umfeld.



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Im Unterschied zur medikamentösen Therapie wird bei der Gentherapie kein Arzneimittel verabreicht, das an der richtigen Stelle wirkt. Vielmehr wird darauf gesetzt, dass der Körper mit der Bereitstellung eines Gens das erforderliche Protein selbst bildet. Man könnte die Gentherapie vielleicht als „Hilfe zur Selbstheilung“ bezeichnen. Die Idee ist deshalb sehr klug, weil sie eine Nachhaltigkeit in Aussicht stellt, die durch Medikamente oft nicht gegeben ist. Seit etwa drei Dekaden werden Gentherapien im Rahmen von klinischen Studien durchgeführt. Dabei hat es bereits Erfolge, jedoch auch einige Rückschläge gegeben.

Jenseits der Informatik und doch ganz nah an Daten: Prof. Dr. Peter Martus weiß, wie professionelle Bio- und Medizinstatistiken entstehen. An der Eberhard Karls Universität Tübingen begleitet er mit seinem Know-how klinische Studien und bearbeitet andere Projekte aus den Life Sciences, die mit statistischen Fragestellungen einhergehen.

Die VAXIMM GmbH, ein junges Biotechnologie-Unternehmen mit Sitz in Mannheim, hat sich auf die Entwicklung von Impfstoffen zur Behandlung von Krebskrankheiten spezialisiert. Der erste Produktkandidat VXM01 ist ein oraler Lebendimpfstoff, dessen Immunantwort an dem VEGFR-2-Rezeptor angreift und damit die Blutversorgung der Tumoren verhindert. VXM01 wird zurzeit in einer klinischen Studie an Pankreaskarzinom-Patienten erprobt.

In Arztpraxen werden tagtäglich unzählige Blut-, Speichel- oder Urinproben entnommen, die zur genauen Analyse häufig an diagnostische Labors weitergegeben werden. Mensch und Maschine produzieren und verwalten dabei eine große Menge von Daten. Diese sollen sicher, intelligent aber auch gesetzeskonform archiviert werden. In einem vom Land Baden-Württemberg geförderten Projekt arbeitet der bodenseeweite Verbund BioLAGO mit Wissenschaftlern und Unternehmen an einer elektronischen Archivierungslösung. In Konstanz trafen sich nun IT-Experten mit regionalen Firmen aus der Diagnostik, Pharma und Medizintechnik.

Das BMEL fördert Projekte mit dem Förderschwerpunkt "Feste Bioenergieträger" im Rahmen des Förderprogramms "Nachwachsende Rohstoffe". Im Mittelpunkt des Förderschwerpunktes stehen anwendungsorientierte Vorhaben zur Erforschung neuer und innovativer Methoden, Verfahren und Nutzungskonzepte zur energetischen Nutzung fester Biobrennstoffe. Eine Ausschlussfrist zur Einreichung von Projektskizzen ist nicht festgelegt.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Zusammenarbeit im Bereich 'Sauberes Wasser und Gesundheit' zwischen Europa und Indien im Rahmen des europäisch-indischen Netzwerkes INNO INDIGO. Eine solche translationionale Zusammenarbeit soll die Entwicklung und Anwendung von innovativen Membrantechnologien in der Wasserreinigung und -aufbereitung, Membrane Bioreaktoranwendungen für das kommunale und industrielle Abwassermanagement oder die Wiederverwendung von kommunalen und industriellen Abwässern behandeln. Projektskizzen können bis 15. Oktober 2014 eingereicht werden.


Es gibt Krankheiten, bei denen herkömmliche medikamentöse Therapien an definierte Grenzen stoßen. Bei einigen Krankheiten kann der Austausch defekter gegen gesunde Zellen Abhilfe schaffen. Oder es werden gleich Teile des genetischen Materials ausgewechselt. Am Institut für Zell- und Gentherapie (IZG) der Universitätsklinik Freiburg sind genau das die beiden Schwerpunkte. Prof. Dr. Toni Cathomen, Direktor des IZG, versteht das Institut als zentrale Einrichtung der Klinik, in der eine klare Dienstleistungsaufgabe mit innovativen Forschungsansätzen kombiniert wird.

Ob Erregernachweis oder Gentest - die PCR ist ein vielfältiges Werkzeug in der medizinischen Diagnostik. Die Nachfrage nach neuen Tests ist groß, da die Liste der möglichen Anwendungen scheinbar endlos ist. Das dsl-Labor für Molekulargenetische Diagnostik ist auf die Entwicklung solcher PCR-Tests spezialisiert und bietet zusätzlich Beratung und Schulungen für medizinische Labore an. Zum Kundenstamm gehören vor allem Tiermediziner, da die schnelle und zuverlässige Krankheitsdiagnose gerade in der Tierzucht eine große Rolle spielt.

Die Produktionsplattform PRONTO, ein Projekt des Spitzenclusters MicroTEC Südwest, realisiert seit 2010 innovative Mikrosystemtechnik-Anwendungen, wie sie auch in der Medizintechnik zum Einsatz kommen. Im Auftrag eines Kunden können hier Mikrosysteme bis hin zur Kleinserienproduktion entwickelt werden. Dabei stehen dem Kunden für die verschiedenen Problemstellungen bei der Entwicklung und Produktion die Kompetenzen und die Infrastruktur von vier Instituten zur Verfügung.

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst fördert Vorhaben zum Thema 'Bioökonomie: Sozialwissenschaftliche und ökologische Begleitforschung'. Im ersten Schritt erfolgte die Ausschreibung von Forschungsverbünden in den Themenbereichen „Biogas“, „Lignozellulose“ und „Algen“ und deren Festlegung. Nun sollen im zweiten Schritt Querschnittsthemen als Begleitforschung ausgeschrieben werden, die sich passgenau auf die geförderten Verbundprojekte beziehen. Bis 31. Oktober 2014 können Projektanträge eingereicht werden.

Hoher Besuch beim Ravensburger Pharmadienstleister Vetter: EU-Energie-Kommissar Günther Oettinger besuchte am 6. August den Vetter-Standort Ravensburg West. Mit regionalen Vertretern aus Politik und Wirtschaft erörterte der Gast aus Brüssel die Themen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Das Unternehmen nahm den Besuch zum Anlass, über Maßnahmen zur schonenden Energienutzung an seinen Standorten zu informieren.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert Projekte für die Durchführung von Modell- und Demonstrationsvorhaben zum Themenschwerpunkt „Entwicklung innovativer Produkte und Verfahren auf der Basis genetischer Ressourcen für eine unter wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Gesichtspunkten nachhaltige Nutzung“. Die Ergebnisse der Vorhaben sollen Erkenntnisse über Potenziale genetischer Ressourcen für Innovationen liefern und Anstöße zur Übertragung der Ergebnisse in andere Bereiche geben. Eine Ausschlussfrist zur Einreichung von Projektskizzen ist nicht festgelegt.

Wissenschaftler des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen haben nachgewiesen, dass keine Krebsgefahr von den modifizierten Adeno-assoziierten Viren (AAV) ausgeht, die als Vektoren bei der ersten in der westlichen Welt zugelassenen klinischen Gentherapie eingesetzt werden. Dazu prüften die Forscher in vielen Millionen Zellen der behandelten Patienten den Einbau von Virus-DNA in das Zellgenom. Die AAV-Vektoren könnten als Prototypen auch zur Heilung anderer Gendefekte Verwendung finden.

Im Bereich der Pflanzenforschung liegen die deutschen Max-Planck-Institute weltweit an der Spitze. Detlef Weigel, Direktor am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen trägt zu diesem Erfolg einiges bei. Am Modellorganismus Arabidopsis thaliana erforscht er die molekularen Grundlagen pflanzlicher Anpassungsfähigkeit an Umweltbedingungen und pflanzlicher Immunität. Mit zahlreichen Publikationen in angesehenen Fachzeitschriften ist er der meistzitierte Pflanzenforscher Europas.

Nach einem komplizierten Knochenbruch oder bei einer angeborenen Beinverkürzung kann eine Verlängerung des betroffenen Knochens helfen, Folgebeschwerden für den Patienten zu vermeiden. Dazu werden meist Implantatnägel eingesetzt, die eine stufenweise Knochenverlängerung bewirken. Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr.-Ing. Dr. h.c. Paul Gümpel von der Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung (HTWG) hat einen Marknagel mit einem speziellen Werkstoff entwickelt, der durch sein neuartiges Antriebsprinzip besonders zuverlässig und sicher ist.

Praxisorientierte, fundierte und umfassende Weiterbildung: Ab Wintersemester 2014/15 ist es an der Hochschule Esslingen möglich, berufsbegleitend den Master-Studiengang „Bioprozesstechnik“ zu studieren. Mit dem zusätzlichen Angebot reagiert die Hochschule Esslingen auf den zunehmenden Bedarf insbesondere der pharmazeutischen Industrie. Der Masterabschluss auf dem Gebiet der Bioprozesstechnik eröffnet die Möglichkeit, hoch qualifiziert in Führungspositionen der Wirtschaft und des öffentlichen Dienstes tätig zu sein. Bewerbungsschluss ist der 31. August 2014.

Der Ernst Haage-Preis zeichnet seit 2006 junge Wissenschaftler für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der chemischen Energiekonversion aus und fördert insbesondere den wissenschaftlichen Nachwuchs. Die Auszeichnung wird zu Ehren des 1968 verstorbenen Mülheimer Unternehmers Ernst Haage von der Ernst Haage-Stiftung verliehen und ist mit einem Preisgeld von € 7.500.- dotiert. Vorschläge können bis zum 30. September 2014 eingereicht werden.

In den Förderbereichen Zucker, Stärke, Fette/Öle und Proteine des Förderprogramms "Nachwachsende Rohstoffe" des BMEL zielt dieser Förderschwerpunkt seit 2004 auf die Entwicklung und technische Anwendung von marktnahen oder marktfähigen Verfahren/Produkten im Bereich Chemikalien. Eine Ausschlussfrist zur Einreichung von Projektskizzen ist nicht festgelegt.

Drei Tübinger Professoren und die CeGaT GmbH gründen die CeMeT GmbH zur Bestimmung, Analyse und Bewertung des Metagenoms für humanmedizinische, zahnmedizinische und veterinärmedizinische Fragestellungen. Die CeMeT GmbH hat sich zum Ziel gesetzt, nach dem neuesten Stand der Technik Metagenome zu analysieren. Dabei liegt der Fokus darauf, medizinische Fragestellungen zu klären und die medizinische Diagnostik am Standort Tübingen in die Zukunft zu führen.

Die Methode der Conjoint Analysis (CA) ist prinzipiell geeignet, um herauszufinden, welche Präferenzen Patientinnen und Patienten bei Therapiezielen haben. Um sie bei Kosten-Nutzen-Bewertungen breit einzusetzen, müssen allerdings noch einige, vor allem methodische Fragen geklärt werden. Das ist Ergebnis eines Pilotprojekts des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Nach dem Analytic Hierarchy Process ist CA die zweite Methode, die das Institut zusammen mit externen Sachverständigen erprobt hat.

Die Stammzell-Gentherapie einer erblichen Immunkrankheit mit Retroviren als Genfähren brachte große Erfolge in der Heilung der Krankheitssymptome, doch bei vielen Patienten entwickelten sich Leukämien. Benötigt werden wirksame gentherapeutische Verfahren mit Genvektoren, von denen keine Krebsgefahr ausgeht. Solche Vektoren gibt es bereits.

Um die Ausbreitung von Infektionen vorherzusagen, werden detaillierte Informationen zum Erreger und zum Krankheitsverlauf sowie umfassende Daten zur Bevölkerungsstruktur benötigt. Aber das allein reicht nicht. Genauso wichtig ist die Geschichte dahinter, weiß der Tübinger Epidemiologe Prof. Dr. Martin Eichner.

Die Grundlage der schnellen synaptischen Kommunikation im Gehirn sind Rezeptoren der Nervenzellen, die fähig sind, Neurotransmitter zu binden. Wichtig sind dabei die AMPA-Rezeptoren, die in der Membran von Nervenzellen an den Synapsen sitzen und den Transmitter Glutamat binden. Nun ist es Prof. Dr. Bernd Fakler und Dr. Sami Boudkkazi am Institut für Physiologie der Universität Freiburg gelungen, die Funktion eines Proteinbausteins des AMPA-Rezeptors aufzuklären, der die Weitergabe von Signalen von einer auf die nächste Zelle zuverlässig garantiert.

Ein Herzinfarkt, eine Blutvergiftung, eine Infektion? Jetzt muss es schnell gehen. Im Blut wimmelt es nur so von Proteinen, die einen Hinweis auf solche Erkrankungen geben. Allerdings ist das Blut eine komplexe Flüssigkeit, welche zahlreiche Proteine mit sich trägt. Nicht einfach, hier einen speziellen Marker zu finden. Eine neue Methode erlaubt jetzt die quantitative Diagnostik in einem einzigen Schritt.


Eine Fachtagung zu Biogas aus Landschaftspflegematerial, Reststoffen und Biodiversitätsmaterial wurde am 8. und 9. Juli 2014 vom Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL) in Schwäbisch Hall durchgeführt. Rund 80 Teilnehmer informierten sich über erfolgreiche Beispiele der energetischen Verwertung ungenutzter Potenziale der Landschaftspflege, neue Verfahrenskonzepte, die rechtlichen Rahmenbedingungen und aktuelle Entwicklungen.

Mit myPOLS Biotec UG hat sich ein Spin-Off der Universität Konstanz dem BioLAGO-Netzwerk angeschlossen. Das Unternehmen ist auf Anwendungen rund um DNA- und RNA-Polymerasen spezialisiert. Auch die Vendus Business Partner GmbH ist dem Netzwerk beigetreten und unterstützt Life Science-Unternehmen bei der Kapitalbeschaffung sowie Investorsuche.

Über das Stipendienprogramm "Forschungsaufenthalt für anwendungsorientierte Biowissenschaftler(innen) und Biotechnolog(inn)en in Shanghai und Jiangsu/China" des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg konnte Felix Wertek sechs Monate in Shanghai verbringen und an der Chinese Academy of Science Eindrücke des chinesischen Laboralltags sammeln. Hier berichtet er von seiner spannenden Zeit in der chinesischen Metropole.

Eine Knochenmarkspende kann Leben retten. Denn im Knochenmark sind Blutstammzellen enthalten, die im neuen Wirt zu sämtlichen Blutzelltypen ausreifen können. Doch auch das Immunsystem formiert sich aus den Stammzellen heraus. Nach der Blutstammzelltransplantation können sich die fremden, transplantierten Zellen gegen körpereigene Organe richten. Dies ist der Fall bei der Graft-versus-Host-Erkrankung. Prof. Dr. Robert Zeiser hat am Universitätsklinikum Freiburg einen zellulären Faktor entschlüsselt, der maßgeblich zur Entstehung der Krankheit beiträgt.

Am Stuttgart Research Center Systems Biology (SRCSB) der Universität Stuttgart wird in einem Forschungsverbund daran gearbeitet, die Wirkungsweise von Krebsmedikamenten vorherzusagen. Dabei kombinieren die Wissenschaftler molekularbiologische Experimente mit aufwendigen mathematischen Modellen, um so ein ganzheitliches Verständnis von Erkrankung und Therapie zu erlangen.

Die Innovative Medicines Initiative 2 (IMI 2) stellt in den kommenden Jahren etwa 3 Mrd. Euro für die Entwicklung der nächsten Generation von Impfstoffen, Arzneimitteln und Behandlungen wie neue Antibiotika zur Verfügung. Projektskizzen zu dem Aufruf "Discovery and validation of novel endpoints in dry age-related macular degeneration and diabetic retinopathy" können bis 12. November eingereicht werden.



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