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Artikel 1 - 20 von 62


Das Bundeskabinett hat Anfang September 2014 die neue Hightech-Strategie (HTS) verabschiedet. Ihr Ziel ist es, Wachstum und Wohlstand in Deutschlands zu stärken, indem der Weg wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Anwendung beschleunigt wird. Dazu wird die Bundesregierung allein 2014 elf Milliarden Euro investieren. Mit den für Forschung in dieser Legislaturperiode zusätzlich eingeplanten drei Milliarden Euro wird der Aufwärtstrend bei den Zukunftsinvestitionen fortgesetzt.

Mit dem feierlichen Spatenstich am 4. September 2014 für das Zentrum für Integrative Infektionsbiologie - Center for Integrative Infectious Disease Research (CIID) startet der Neubau des Forschungsgebäudes an der Universität Heidelberg. Das CIID auf dem Campus im Neuenheimer Feld wird neue Ansätze der Infektionsforschung ermöglichen. Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und Finanzstaatssekretär Ingo Rust hoben beim Spatenstich in Heidelberg die Unterstützung der Landesregierung für den Bau hervor. Für das Bauvorhaben sind 21,5 Millionen Euro Gesamtbaukosten in den Landeshaushalt eingestellt, weitere rund fünf Millionen Euro steuert das Universitätsklinikum bei.

Durch die neue Fördermaßnahme „Industrie-in-Klinik-Plattformen“ des BMBF soll die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Kliniken bei der Entwicklung von an den klinischen Versorgungsbedarf angepassten Medizinprodukten gefördert werden. Eine gemeinsame Informationsveranstaltung der BIOPRO Baden-Württemberg und des Projektträgers VDI Technologiezentrum informierte ausführlich über Ziele, Chancen und Aufbau der Fördermaßnahme. Im Rahmen der Richtlinie bietet die BIOPRO an, Kliniken und Unternehmen bei der Suche nach potenziellen Projektpartnern zu unterstützen - durch die Veröffentlichung eines anonymen Projektprofils auf der BIOPRO-Homepage.

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst schreibt in dritter Runde das Brigitte-Schlieben-Lange-Programm zur Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchskünstlerinnen mit Kind aus. Rund 1 Million Euro pro Jahr wendet das Land mit diesem Förderprogramm zugunsten junger Mütter an Hochschulen des Landes auf, um den Frauenanteil in den Leitungspositionen der Wissenschaft weiter zu erhöhen.

Als Europas bedeutendstes Forschungsinstitut in der biologischen Grundlagenforschung hat das Europäische Molekularbiologische Laboratorium (EMBL) seit seiner Gründung vor 40 Jahren Wissenschaftsgeschichte geschrieben. Seine Mutterorganisation EMBO feiert 50-jähriges Jubiläum. Wissenschaftler von EMBL und EMBO haben die modernen Entwicklungen in den Life Sciences in Europa und darüber hinaus geprägt.

Nina Denneler verbrachte über das China-Stipendium des Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg spannende sechs Monate in der chinesischen Provinz Jiangsu. Die 24-jährige Studentin der Technischen Biologie an der Universität Stuttgart hatte die Chance, am 'College of Biotechnology and Pharmaceutical Engineering‘ chinesische Laborluft zu schnuppern und interessante Eindrücke von Land und Leuten zu gewinnen. Lesen Sie hier mehr über die Erfahrungen von Nina Denneler, die sie während ihrer Zeit in China gesammelt hat.

Trotz des stetig wachsenden Interesses der Bürger an aktuellen Forschungsthemen und wissenschaftlichen Leistungen besteht noch immer eine gewisse Distanz zwischen Bürgern und Wissenschaftlern. Die Überwindung dieser Distanz in Deutschland soll seit Kurzem durch einen aus den USA und Großbritannien stammenden Trend möglich werden: Citizen Science soll die Zusammenarbeit von Wissenschaftlern und Bürgern ermöglichen.

Nahezu jeder zweite Deutsche möchte, dass die Gesellschaft stärker in Entscheidungen über Wissenschaft und Forschung einbezogen wird. Nur jeder Fünfte ist der Auffassung, dass Bürgerinnen und Bürger genügend eingebunden werden. Das geht aus dem Wissenschaftsbarometer 2014 hervor. Die repräsentative Umfrage im Auftrag von Wissenschaft im Dialog (WiD) betrachtet aktuelle Einstellungen der Bundesbürger zu Themen aus Wissenschaft und Forschung.

Bis zum 26. September 2014 können Vorschläge zu transnationalen Forschungsprojekten bei dem Projektträger des IraSME eingereicht werden. Die Kooperationsprojekte sollen das Ziel haben, neue Produkte auf den Markt zu bringen, oder bereits bestehende Produkte und Verfahren zu verbessern. Gefördert werden FuE-Kooperationsprojekte ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien und Branchen.

In Arztpraxen werden tagtäglich unzählige Blut-, Speichel- oder Urinproben entnommen, die zur genauen Analyse häufig an diagnostische Labors weitergegeben werden. Mensch und Maschine produzieren und verwalten dabei eine große Menge von Daten. Diese sollen sicher, intelligent aber auch gesetzeskonform archiviert werden. In einem vom Land Baden-Württemberg geförderten Projekt arbeitet der bodenseeweite Verbund BioLAGO mit Wissenschaftlern und Unternehmen an einer elektronischen Archivierungslösung. In Konstanz trafen sich nun IT-Experten mit regionalen Firmen aus der Diagnostik, Pharma und Medizintechnik.

Das BMEL fördert Projekte mit dem Förderschwerpunkt "Feste Bioenergieträger" im Rahmen des Förderprogramms "Nachwachsende Rohstoffe". Im Mittelpunkt des Förderschwerpunktes stehen anwendungsorientierte Vorhaben zur Erforschung neuer und innovativer Methoden, Verfahren und Nutzungskonzepte zur energetischen Nutzung fester Biobrennstoffe. Eine Ausschlussfrist zur Einreichung von Projektskizzen ist nicht festgelegt.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Zusammenarbeit im Bereich 'Sauberes Wasser und Gesundheit' zwischen Europa und Indien im Rahmen des europäisch-indischen Netzwerkes INNO INDIGO. Eine solche translationionale Zusammenarbeit soll die Entwicklung und Anwendung von innovativen Membrantechnologien in der Wasserreinigung und -aufbereitung, Membrane Bioreaktoranwendungen für das kommunale und industrielle Abwassermanagement oder die Wiederverwendung von kommunalen und industriellen Abwässern behandeln. Projektskizzen können bis 15. Oktober 2014 eingereicht werden.


Hoher Besuch beim Ravensburger Pharmadienstleister Vetter: EU-Energie-Kommissar Günther Oettinger besuchte am 6. August den Vetter-Standort Ravensburg West. Mit regionalen Vertretern aus Politik und Wirtschaft erörterte der Gast aus Brüssel die Themen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz. Das Unternehmen nahm den Besuch zum Anlass, über Maßnahmen zur schonenden Energienutzung an seinen Standorten zu informieren.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert Projekte für die Durchführung von Modell- und Demonstrationsvorhaben zum Themenschwerpunkt „Entwicklung innovativer Produkte und Verfahren auf der Basis genetischer Ressourcen für eine unter wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Gesichtspunkten nachhaltige Nutzung“. Die Ergebnisse der Vorhaben sollen Erkenntnisse über Potenziale genetischer Ressourcen für Innovationen liefern und Anstöße zur Übertragung der Ergebnisse in andere Bereiche geben. Eine Ausschlussfrist zur Einreichung von Projektskizzen ist nicht festgelegt.

Der Ernst Haage-Preis zeichnet seit 2006 junge Wissenschaftler für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der chemischen Energiekonversion aus und fördert insbesondere den wissenschaftlichen Nachwuchs. Die Auszeichnung wird zu Ehren des 1968 verstorbenen Mülheimer Unternehmers Ernst Haage von der Ernst Haage-Stiftung verliehen und ist mit einem Preisgeld von € 7.500.- dotiert. Vorschläge können bis zum 30. September 2014 eingereicht werden.

In den Förderbereichen Zucker, Stärke, Fette/Öle und Proteine des Förderprogramms "Nachwachsende Rohstoffe" des BMEL zielt dieser Förderschwerpunkt seit 2004 auf die Entwicklung und technische Anwendung von marktnahen oder marktfähigen Verfahren/Produkten im Bereich Chemikalien. Eine Ausschlussfrist zur Einreichung von Projektskizzen ist nicht festgelegt.

Eine Fachtagung zu Biogas aus Landschaftspflegematerial, Reststoffen und Biodiversitätsmaterial wurde am 8. und 9. Juli 2014 vom Deutschen Verband für Landschaftspflege (DVL) in Schwäbisch Hall durchgeführt. Rund 80 Teilnehmer informierten sich über erfolgreiche Beispiele der energetischen Verwertung ungenutzter Potenziale der Landschaftspflege, neue Verfahrenskonzepte, die rechtlichen Rahmenbedingungen und aktuelle Entwicklungen.

Über das Stipendienprogramm "Forschungsaufenthalt für anwendungsorientierte Biowissenschaftler(innen) und Biotechnolog(inn)en in Shanghai und Jiangsu/China" des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg konnte Felix Wertek sechs Monate in Shanghai verbringen und an der Chinese Academy of Science Eindrücke des chinesischen Laboralltags sammeln. Hier berichtet er von seiner spannenden Zeit in der chinesischen Metropole.

Die Innovative Medicines Initiative 2 (IMI 2) stellt in den kommenden Jahren etwa 3 Mrd. Euro für die Entwicklung der nächsten Generation von Impfstoffen, Arzneimitteln und Behandlungen wie neue Antibiotika zur Verfügung. Projektskizzen zu dem Aufruf "Discovery and validation of novel endpoints in dry age-related macular degeneration and diabetic retinopathy" können bis 12. November eingereicht werden.

Die partnerschaftliche Nutzung von Chancen der wissenschaftlich-technologischen Zusammenarbeit mit Russland ist ein Ziel der Europäischen Union (EU). Vor diesem Hintergrund haben sich nationale Träger öffentlicher Forschungsförderprogramme zum europäisch-russischen Konsortium "ERA.Net RUS Plus" zusammengeschlossen. Gefördert werden multilaterale Verbundvorhaben im Bereich der wissenschaftlichen Forschung mit dem Ziel der Etablierung einer langfristigen Zusammenarbeit. Projektskizzen können bis 25. September 2014 eingereicht werden.



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