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11.01.2009

Archiv 2007



Artikel 1 - 20 von 266


Der Heidelberger Physiker Prof. Dr. Joachim Spatz hatte sich mit einer neuen Technik der Nanolithographie, die für die Nanoelektronik wichtig werden kann, einen Namen gemacht. Sein Hauptinteresse gilt jedoch den molekularen Wechselwirkungen zwischen Zellen und ihrer Umgebung durch die Verbindung von Materialwissenschaften und Biowissenschaften.

Dem Paradox der Prävention begegnet Wolfgang Koenig im klinischen Alltag öfter als ihm lieb ist. Bei Herzkatheteruntersuchungen sieht der Kardiologe immer öfter 40-Jährige mit Herzkranzgefäßen, die von 80-Jährigen stammen könnten. "Wir wissen die Ursachen, wir hätten die Möglichkeit, kostengünstig vorzubeugen", sagt der Herzspezialist. "Aber Personen zu mobilisieren, zu motivieren ist das Problem. Da stoßen wir an unsere Grenzen."

Die Deutsche Herzstiftung vergibt im Jahr 2008 ein weiteres Mal den Wilhelm P. Winterstein-Preis, dotiert mit 10.000 Euro.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung gibt die Förderrichtlinie BIONA bekannt. Das Projekt konkretisiert die High-Tech-Strategie der Bundesregierung im sektoralen Innovationsfeld Um­welttechnologien.

Zuversichtlich blicken die zwölf Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen in die Kamera. Dabei liegt zu diesem Zeitpunkt noch ein ganzes Stück Arbeit vor ihnen. Ihr Auftrag: Sie sollen die Gutachterkommission der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) von der Qualität der Freiburger Bewerbung um das Zentrum für Biologische Signalstudien (bioss) überzeugen. „Ich kam mir während der Präsentation vor wie in einem hart umkämpften Fußballmatch“, erinnert sich Prof. Michael Reth, der die erfolgreiche Freiburger Bewerbung um ein Exzellenzcluster koordinierte.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Humboldt-Stiftung bringen den mit fünf Millionen Euro höchst dotierten Forschungspreis in Deutschland auf den Weg.


Eine Doppelinfektion mit Hepatitis-B- und -C-Viren kann zu Leberzirrhose und in der Folge zu Leberkrebs führen. Die Deutsche Krebshilfe finanzierte ein Projekt an der Uni Tübingen zur Aufklärung der molekularen Mechanismen. Das Ziel sind bessere Diagnoseverfahren und neue Therapiekonzepte.

Das Institut für Biomedizinische Technik an der Universität Karlsruhe befasst sich unter der Leitung von Prof. Dr. Olaf Dössel mit einem der Zentralorgane des menschlichen Körpers, dem Herzen. Durch zahlreiche Kooperationen mit internationalen Forschergruppen und mit der Industrie sind die Karlsruher weit vorne in der biomedizinischen Forschung und deren Umsetzung in die Praxis.

Auch ohne die übliche USA-Tournee ist eine erfolgreiche Biotech-Laufbahn möglich. Prof. Dr. Bettina Weiß musste dafür nicht einmal die Region verlassen. Ihr Weg zur Hochschulprofessur führte über exquisite Forschungseinrichtungen und die junge Biotech-Industrie.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat am 22. November 2007 die Einrichtung eines neuen Sonderforschungsbereichs mit dem Titel Synaptische Mechanismen neuronaler Netzwerkfunktion (SFB 780) in Freiburg beschlossen. Ziel des Sonderforschungsbereiches ist es, zentrale Fragen der Funktion neuronaler Netzwerke zu klären. Dabei sollen sich die Untersuchungen insbesondere auf die Kommunikationsstellen zwischen Nervenzellen, die so genannten Synapsen, konzentrieren.

Wissenschaftler des Nationalen Genomforschungsnetzes (NGFN) haben gezeigt, dass das Protein Cystatin C die Bildung der für die Alzheimer-Krankheit charakteristischen Amyloid-Plaques verringern kann.

„Man muss es klug machen, verkleinern allein reicht nicht“, mahnte der Schweizer Nobelpreisträger Heinrich Rohrer die nanowissenschaftliche Elite, die sich 2006 zur ICN&T in Basel einfand. Zusammen mit seinen Kollegen Christoph Gerber und dem Deutschen Gerd Binnig hat Rohrer am IBM-Labor in Rüschlikon bei Zürich mit dem Rastertunnelmikroskop den Grundstein für die stürmische Entwicklung kommerzieller nanotechnologischer Anwendungen gelegt.

Immer mehr Herzen verlieren ihre Schlagkraft. Die Herzinsuffizienz gilt Spezialisten als die Herausforderung der kommenden Jahrzehnte - zumal der ärztlichen Kunst in der Behandlung bis heute Grenzen gesetzt sind. Seit geraumer Zeit versucht man schwachen Herzen mit dem Einsatz von Herzunterstützungssystemen zu helfen. Vom Potenzial der kleinen Pumpen ist man in der Arbeitsgruppe Herzinsuffizienz der Abteilung Herz- und Gefäßchirurgie am Herz-Kreislauf-Zentrum der Universitätsklinik Freiburg überzeugt. Beharrlich arbeitet das Team an ihrer Weiterentwicklung und Optimierung.

Es geschieht in wenigen Millisekunden und war bislang nicht im Bild festzuhalten: Zellen schütten den Botenstoff Calcium aus Speichern im Inneren der Zelle aus und übermitteln damit lebenswichtige Signale an funktionelle Proteine innerhalb der Zelle, zum Beispiel für die Bewegung im Muskel. Dank neuer Technik konnten die Forscher die Calcium-Freisetzung aus den Zellen jetzt 60 Mal schneller vermessen als mit herkömmlichen Verfahren.


„Wie funktioniert unser Gehirn?“ Für Ad Aertsen ist das die spannendste Frage, die es gibt. Der Professor für Neurobiologie und Biophysik an der Universität Freiburg ist überzeugt: „Das herauszufinden ist die letzte Entdeckungsreise, die wir Menschen noch machen können.“ Und an dieser Expedition will sich Aertsen unbedingt beteiligen.

Karl Lenhard Rudolph verkörpert große Hoffnungen der Ulmer Universität. Der 38-jährige Mediziner ist seit September mit seiner Arbeitsgruppe auf dem Campus, wo er eine Professur am Institut für molekulare Medizin bekleidet und in Personalunion eine Max-Planck-Forschergruppe für Stammzellalterung leitet.

Lange wirkte es so, als sei der Siegeszug der Interventionellen Kardiologie nicht zu stoppen: Mit den Stents, die seit Mitte der 90er Jahre massenhaft eingesetzt wurden, schienen die Ärzte so etwas wie ein Zaubermittel gegen Angina pectoris und Koronare Herzkrankheit gefunden zu haben.

Für den Kardiologen Nikolaus Marx endet seine Fachdisziplin nicht beim Herzen. Der 39-jährige Mediziner, der seine Arbeit als translationale Forschung auffasst, untersucht im Labor seit acht Jahren die Frage, warum Diabetes-Typ-2-Patienten so häufig an Arteriosklerose erkranken. Dabei stieß Marx auf ein Molekül, das wohl zu Unrecht von der Wissenschaft links liegen gelassen wurde. Und er entdeckte, dass ein Diabetes-Medikament bislang unerkannte positive Nebenwirkungen hat.

Der mit 50.000 Euro dotierte Meyenburg-Preis 2007 geht an den international renommierten japanischen Stammzellexperten Professor Dr. Shinya Yamanaka. Durch den Transfer von nur vier Genen ist es Yamanaka gelungen, normale Hautzellen mit nahezu allen Eigenschaften einer embryonalen Stammzelle auszustatten. Diese "induzierten embryonalen Stammzellen" gelten als Hoffnungsträger der Transplantations- und Krebsmedizin.

Carbon Nanotubes sind prinzipiell vielseitig einsetzbar, aber nicht immer einfach zu handhaben. Außerdem besteht noch Klärungsbedarf in puncto Toxizität, weswegen die erste Euphorie etwas gedämpft ist. Dennoch: Carbon Nanotubes spielen eine wichtige Rolle bei zukünftigen Entwicklungen in der Medizintechnik.



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