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11.01.2009

Archiv 2008



Artikel 1 - 20 von 279


Rhodopsine vermitteln zwischen der sichtbaren Welt und unserem Gehirn. Ob sie die Lichtinformation in elektrische Impulse übersetzen können, hängt maßgeblich von Bindungen zwischen einzelnen Molekülgruppen in ihrem Inneren ab. Einen tiefen Einblick bis in das Zentrum der Rezeptoren haben die Biophysiker um Privatdozent Dr. Reiner Vogel von der Universität Freiburg. Mit ihren Methoden der Infrarot-Spektroskopie sehen sie genau, welche molekularen Seitenketten innerhalb des Proteins interagieren müssen, damit das Gehirn die visuelle Umgebung „verstehen“ kann

Ein Steuerungssystem wäre gut, mit dem man Prozesse im Zellinneren von außen ein- und ausschalten kann. Etwas ähnliches hat jetzt eine Gruppe von Studenten unter der Betreuung von Juniorprofessor Dr. Kristian Müller und Dr. Katja Arndt von der Universität Freiburg gebaut. Im Rahmen des Wettbewerbs „international Genetically Engineered Machine“ (iGEM) 2008 konstruierten die Nachwuchsbiologen einen modulartig zusammengesetzten Baukasten aus künstlichen Rezeptoren und Liganden, mit dem sie bestimmte Reaktionen im Zellinneren auslösen können. Das war den Juroren am Massachusetts Institute of Technology (MIT) den zweiten Platz in der entscheidenden Gesamtwertung wert. Mit dem Baukasten könnten irgendwann sehr gezielte Eingriffe in die Zelle möglich werden.

Proteinkinasen befinden sich im Fadenkreuz der modernen Krebsforschung. Seit man weiß, dass diese Eiweißmoleküle bei der Tumorentwicklung eine Rolle spielen, konzentriert sich die Forschung darauf, Wirkstoffe zu finden, die überaktive Proteinkinasen hemmen und damit die Krebszellen am Wachstum hindern. Einer dieser Wirkstoffe wird nun im Rahmen einer weltweiten Phase-III-Studie an der Klinik für Tumorbiologie in Freiburg geprüft.

Der Freiburger Wissenschaftler Prof. Dr. Wolfram Burgard wird mit dem höchstdotierten deutschen Förderpreis ausgezeichnet, dem Leibniz-Preis.

An der Universität Ulm laufen demnächst Arbeiten zur Entwicklung eines hochauflösenden Niederspannungs-Transmissionselektronenmikroskops an. Damit lassen sich einzelne Atome selbst in Strukturen hervorragend abbilden, die sonst vom Elektronenstrahl in Geräten mit herkömmlicher Mittelspannungstechnik zerstört werden.

Den Bausteinen des Lebens auf die Spur kommen? An der Schnittstelle von drei Fächern forschen? Das alles mit persönlicher Betreuung – und in einer spektakulären Umgebung? Zum dritten Mal schreibt die Graduiertenschule Chemical Biology jetzt Stipendien aus. Im April 2009 können die talentiertesten Nachwuchswissenschaftler aus der Biologie, Chemie oder verwandten Wissenschaftsgebieten als Stipendiaten mit ihrer Doktorarbeit beginnen. Bewerbungsschluss ist der 18. Januar 2009.

Gemüse sollte nach Meinung von Experten das Fundament unserer Nahrungspyramide sein – aber warum eigentlich? Dass Speisepflanzen aus der Gruppe der Kreuzblütlergewächse (Brassicaceae) nicht nur kalorienarm sind, sondern auch gesundheitsfördernde Stoffe beinhalten, zeigt die Forschungsarbeit der Umweltwissenschaftlerin Dr. Evelyn Lamy und ihres Teams am Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene (IUK) des Universitätsklinikums Freiburg.

Haut aus dem Automaten | 07.12.2008
Ein vollautomatisiertes Verfahren soll die Herstellung von künstlichem Gewebe verbessern: Haut, die im Labor hergestellt wird, können Mediziner für Transplantationen nutzen. An diesem Gewebe lassen sich auch Chemikalien ohne Tierversuche kostengünstig testen.

Zwei von elf Förderpreisen im "Gottfried Wilhelm Leibniz-Programm" der Deutschen Forschungsgemeinschaft für das Jahr 2009 gehen an Professoren der Universität Ulm, und zwar an Prof. Dr. Frank Kirchhoff, Institut für Virologie, sowie an Prof. Dr. Karl Lenhard Rudolph, Institut für Molekulare Medizin und Leiter der Max-Planck-Forschungsgruppe für Stammzellalterung.

Gesund alt werden – das erhoffen sich wahrscheinlich viele Menschen. Wie es gelingt, diesen Wunsch Wirklichkeit werden zu lassen, untersuchen jetzt 130 Wissenschaftler im Rahmen des europäischen Forschungsnetzwerkes „LifeSpan“. Zu ihnen gehört Professor Dr. Graham Pawelec vom Universitätsklinikum Tübingen (UKT), der sich vor allem mit immunologischen Alterungsprozessen beschäftigt.

Drei der vier mit dem 27. Merckle-Forschungspreis ausgezeichneten Wissenschaftler der Universität Ulm beschäftigen sich mit lebenswissenschaftlichen Fragen. Die mit je 5.000 Euro dotierten Preise erhielten Richard Schlenk, Bernd Baumann und Dirk Volkmer.

Am Deutschen Krebsforschungszentrum werden zwei neue Helmholtz-Nachwuchsgruppen eingerichtet. Die Helmholtz-Gemeinschaft wählte Dr. Sven Diederichs und Dr. Markus Feuerer zusammen mit 15 weiteren herausragenden Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern aus einer Vielzahl an sehr guten Bewerbungen aus.

Der Toxikologe Prof. Daniel Dietrich versucht mit seiner Arbeitsgruppe an der Universität Konstanz die Frage zu klären, unter welchen Umständen Blaualgen Toxine produzieren und ob diese zu Vergiftungen bei Mensch und Tier führen können.

Licht ist für Pflanzen nicht nur eine Energiequelle. Bestimmte Wellenlängen codieren auch lebenswichtige Information über die Umgebung. Wie Phytochrom A - neben Phytochrom B eines der wichtigsten Lichtdetektor-Moleküle - diese Information in den Zellkern transportiert, zeigte kürzlich die Arbeitsgruppe um Dr. Andreas Hiltbrunner von der Universität Freiburg. Das im Licht aktivierte Molekül gelangt nicht selbstständig durch die Kernmembran.

Der Wurm im Mensch | 29.11.2008
Seine Lebenserwartung beträgt ganze 20 Tage. Er ist klein wie ein Komma und besteht aus nur 959 Zellen. Caenorhabditis elegans, so der komplizierte Name des simplen Fadenwurms, ist eine gänzlich andere Erscheinung als der Homo sapiens, der - zumindest in Deutschland - auf gesegnete 79 Lebensjahre hoffen darf. Trotzdem rühmen die Alternsforscher den kleinen Nematoden als ihren wichtigsten Modellorganismus. An ihm studieren sie besonders gerne die Entstehung von Alterserkrankungen sowie den Prozess des Alterns selbst.

Der Stammzellforscher Prof. Dr. Lenhard Rudolph aus Ulm untersucht die Zusammenhänge zwischen Telomeren, Stammzellalterung und Krankheiten. Über den aktuellen Wissensstand dieses Bereichs der Alternsforschung und über mögliche Anwendungen unterhielt sich Rudolph mit Walter Pytlik von der BioRegion Ulm.

Am 1. April 2008 fiel der Startschuss für das europaweite Projekt „MARK-AGE“, bei dem Wissenschaftler aus 14 Ländern mithilfe von standardisierten Fragebögen sowie körperlichen und biochemischen Untersuchungen an Blut und Urin bei 3.700 Probanden den Faktoren der Alterung auf den Grund gehen. Diese Befragung soll dazu beitragen, unter anderem den im letzten Lebensabschnitt drohenden Erkrankungen wie Alzheimer, Osteoporose oder Arthrose zukünftig besser vorbeugen zu können. Zum Expertenteam gehören neben dem Mediziner Prof. Alexander Bürkle der Mathematiker Prof. Michael Junk, der sich mit der biostatistischen Auswertung der gesammelten Daten befasst. Zu ihrer Suche nach der Formel für das biologische Alter standen die beiden Forscher der Universität Konstanz dem Verfasser Michael Statnik von BioLAGO Rede und Antwort.

Lange schon beschäftigt sich die Ulmer Dermatologin Karin Scharffetter-Kochanek mit der Alterung der Haut. Der organspezifische Blick hat ihr Verständnis von Alterung nicht etwa in eine deterministische oder mechanistische Richtung verengt. Das Gegenteil ist der Fall. Die Chefin der Ulmer Uniklinik für Dermatologie und Allergologie begegnet dem Phänomen der Alterung mit einem offenen, weiten Ansatz, der die Alterung einzelner Organe in einen systemischen, organübergreifenden Zusammenhang zu stellen versucht.

Der Biochemiker Hartmut Geiger charakterisiert auf molekularer Ebene die physiologische Alterung blutbildender Stammzellen unter Einsatz genetischer Methoden. Seit August verstärkt der aus Cincinnati gekommene Stammzellforscher als W3-Professor die klinische Forschergruppe ("Molekulare und zelluläre Alterung - von den Wirkmechanismen zur klinischen Perspektive") am Uniklinikum Ulm.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fordert zur Antragstellung für gemeinsame Forschungsvorhaben mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Afrika auf dem Gebiet der Erforschung von Infektionskrankheiten und deren sozialen Auswirkungen auf.



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