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Archiv 2011



Artikel 1 - 20 von 379


Dr. Andreas Stahl von der Universitäts-Augenklinik Freiburg hat den Forschungspreis EyeNovative in diesem Jahr verliehen bekommen. Dieser Preis ist mit 50.000 Euro dotiert und wurde in diesem Jahr zum ersten Mal von der Pharmafirma Novartis vergeben. Ziel ist dabei die Förderung der Wissenschaft, die das Verständnis von Ursache, Epidemiologie, Diagnostik und Therapie retinaler Erkrankungen verbessern soll. Dazu hatte das Unternehmen Wissenschaftler aufgerufen, Anträge auf Projektförderung unter Darstellung ihres jeweiligen Forschungsvorhabens einzureichen.

Aus einem chemischen Dilemma könnte sich nun ein Ausweg abzeichnen. Ein internationales Team um Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Festkörperforschung in Stuttgart hat die Vorteile zweier verschiedenartiger Katalysatoren, die chemische Reaktionen beschleunigen und oft in eine gewünschte Richtung steuern, miteinander kombiniert. Katalysatoren dieser Art könnten für die chemische Industrie interessant sein, um Sauerstoff gezielt in organische Verbindungen einzubauen und etwa das Gas Methan in das besser transportierbare Methanol umzuwandeln.

44 Doktoranden aus 19 Ländern sind für das Programm „International Max Planck Research School for Organismal Biology“ (IMPRS) an der Universität Konstanz eingeschrieben. Unter dessen Dach kooperieren derzeit 29 internationale Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts an den Standorten Seewiesen und Radolfzell sowie des Fachbereichs Biologie der Universität Konstanz. Die Kooperation wird nun durch eine offizielle Vereinbarung gestützt. Am 20. Dezember 2011 unterzeichneten Rektor Prof. Dr. Ulrich Rüdiger und Prof. Dr. Martin Wikelski in seiner Funktion als Geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen/Radolfzell die Abmachung.

Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum entdeckten ein winziges RNA-Molekül, miR-520, das in Zellen gleich zwei wichtige Wege der Krebsentstehung blockiert. Bei Östrogenrezeptor-negativem Brustkrebs ist die Produktion dieser Micro-RNA oft gedrosselt, was mit bösartigem Verhalten der Tumorzellen korreliert: Die DKFZ-Forscher fanden heraus, dass Tumoren mit niedrigem miR-520-Gehalt besonders häufig Metastasen bilden.

In der Bodenseeregion tüfteln tagtäglich Hochschulforscher und Unternehmen an neuen Technologien zur Verbesserung unserer Gesundheit und Umwelt. Mehr als 120 Akteure aus Deutschland, Österreich und der Schweiz tauschten beim ‘7. Wissenschaft-trifft-Wirtschaft‘ (WtW)-Expertenforum neueste Erkenntnisse aus. Vorgestellt wurden unter anderem neue Verfahren zur Messung der für Lunge und Herz-Kreislauf gefährlichen Feinstaubpartikel sowie aktuelle Erkenntnisse zur Prävention von Hautalterung und Hautkrebs durch UV-Strahlen. Der bodenseeweite Verbund für Lebenswissenschaften BioLAGO e.V. hatte zum 7. WtW-Tag an die Universität Konstanz geladen.

Alles eine Frage der Kommunikation: Am Beispiel von Fröschen identifizierten Zoologen der Universität Hohenheim eine bislang unbekannte Aufgabe von zwei Botenstoffen für die Zellkommunikation im Embryo. Nur wenn beide zusammenarbeiten, rutschen Herz, Leber und Milz auf den rechten Fleck. Auch im erwachsenen Körper sind beide wichtig: Wird ihr Zusammenspiel gestört, könnte dies ein Auslöser für Krebs sein. Die internationale Fachzeitschrift Current Biology veröffentlicht die Ergebnisse.

Um mitzubekommen, was in der Umgebung passiert, muss das Gehirn die Informationen mehrerer Sinne zusammenführen. Doch woher weiß es, welche Signale integriert werden müssen? Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für biologische Kybernetik, des Bernstein Zentrums Tübingen, der Universitäten Oxford und Bielefeld haben diese Prozesse genauer untersucht: Sie haben festgestellt, dass das menschliche Gehirn die Korrelation zwischen den zeitlichen Veränderungen der Signale nutzt, um herauszufiltern, welche Signale zusammengehören und welche unabhängig voneinander verarbeitet werden müssen.

Die Universität Tübingen richtet ein neues DFG-finanziertes Graduiertenkolleg ein, bei dem Doktoranden aus zwölf Arbeitsgruppen die Überlebensstrategien von Bakterien erforschen. Die Ergebnisse sollen der Entwicklung neuer antimikrobieller Wirkstoffe zugute kommen. Sie haben außerdem einen hohen Nutzwert für die Epidemiologie und die Ökologie.

Dr. Daniel Summerer befasst sich an der Universität Konstanz mit dem Design funktional erweiterter Proteine und Peptide durch ribosomalen Einbau unnatürlicher Aminosäuren. Dies ermöglicht die Einführung neuer chemischer Funktionen in Proteine in lebenden Zellen.

Wie die räumliche Organisation des Zellkerns zustande kommt und die Struktur von Chromosomen von Zellteilung zu Zellteilung vererbt wird, untersucht Dr. Patrick Heun mit seiner Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut (MPI) für Immunbiologie und Epigenetik in Freiburg. Jüngst wiesen die Forscher nach, dass für die Bildung der sogenannten Zentromere ein einziges Molekül ausreicht.

Das Quartett verspricht medizinisch-klinischen Fortschritt für alternde Gesellschaften. Es trägt die Kurz-Bezeichnungen EF-1 alpha, Chi3L3, CRAMP und OP 18 und steht für vier Proteine, denen möglicherweise eine Karriere als Biomarker bevorsteht. Treten diese Biomoleküle in bestimmter Konzentration im Blut auf, lassen sich Rückschlüsse auf das biologische Alter und die Erneuerungsfähigkeit von Gewebe und Organen bei Patienten ziehen. Das Marker-Quartett lässt auch Vorhersagen zu altersbedingten und chronischen Krankheiten bei Menschen (wie Tieren) zu.

Der Zebrafisch ist Forschers Liebling. Naturwissenschaftler wie Evolutionsbiologen, Neurobiologen oder Toxikologen nutzen das Wirbeltier häufig für ihre Studien. Wolfgang Rottbauer hat die Zebrabärblinge als Modell für kardiovaskuläre Erkrankungen entdeckt und etabliert. Dem Ulmer Kardiologen hat dies einigen Forscher-Lorbeer beschert. Am Anfang aber dominierten Skepsis und Unkenrufe aus der Mediziner-Zunft, erinnert sich der 44-Jährige.

Während sich in einem Teil der Immunzellen des Menschen das HI-Virus rasant vermehren kann, bleiben andere Zellen des Immunsystems unbehelligt. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts konnten nachweisen, wie sich Monozyten vor einer HIV-Infektion schützen. Eine Schlüsselrolle kommt dabei dem Protein SAMHD1 zu. Mit Blutproben von Patienten mit einer seltenen Erbkrankheit konnten sie zudem zeigen, dass das Fehlen von SAMHD1 ein frühes Erkennen des HI-Virus durch das Immunsystem möglich macht. Über die Forschungsergebnisse berichtet PLoS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 09.12.2011.

Prof. Dr. Jan G. Korvink, Inhaber des Lehrstuhls für Simulation am Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) und Direktor der FRIAS School of Soft Matter Research der Universität Freiburg, bekommt vom Europäischen Forschungsrat (ERC) einen mit 3,4 Millionen Euro dotierten Advanced Grant für grundlagenorientierte Forschung. Mit der auf fünf Jahre angelegten Förderung wird Korvink gemeinsam mit der Forschungsgruppe von Prof. Dr. Ralf Baumeister, Institut Biologie III - Bioinformatik und Molekulargenetik und Fellow der FRIAS School of Life Sciences - LifeNet, eine Mikrosystem-Plattform entwickeln, die völlig neue Perspektiven für die systembiologische Forschung eröffnet.

Leidet der Patient an einer Blutvergiftung? Um diese Frage zu klären, nimmt der Arzt Blut ab und schickt es zur Untersuchung an ein Zentrallabor. Dabei geht wertvolle Zeit verloren, die dem Patienten unter Umständen das Leben kosten kann. Künftig sollen Mediziner das Blut direkt vor Ort untersuchen können – innerhalb von zwanzig Minuten liegt das Ergebnis vor. Möglich macht dies ein Biochip, den Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechik IPM in Freiburg entwickelt haben.


Matthias Meier entwickelt mikrofluidische Chips zur Untersuchung biomolekularer Interaktionen und erhält dafür ein Emmy-Noether-Nachwuchsstipendium. Der Forscher ist am Institut für Mikrosystemtechnik der Universität Freiburg beschäftigt.

Restbiomasse in Energieträger zur Herstellung von hochwertigen und motorenverträglichen Kraftstoffen und Chemikalien sowie zur Strom- und Wärmeerzeugung umzuwandeln, ist Ziel von „BioBoost". Das am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordinierte Projekt, an dem sechs Forschungseinrichtungen und sieben Industriepartner aus ganz Europa beteiligt sind, startet Anfang 2012. Die Forschung in BioBoost ergänzt das bioliq®-Konzept des KIT, das darauf abzielt, aus biogenen Reststoffen, wie beispielsweise Stroh, Designerkraftstoffe für Diesel- und Ottomotoren herzustellen.

Die Chronisch Lymphatische Leukämie (CLL) ist die häufigste Blutkrebsart der westlichen Welt. Trotz intensiver Bemühungen sind die molekularen Zusammenhänge nach wie vor unklar. Krebszellen von Patienten mit dieser Erkrankung zeichnen sich in mehr als der Hälfte aller Fälle durch den Funktionsverlust einer bestimmten Region auf Chromosom 13 des Erbgutes aus. Krebsforscher um Daniel Mertens vom Universitätsklinikum Ulm wollen die Ursache dafür aufdecken und erhalten Unterstützung von der Wilhelm-Sander-Stiftung.

Koloskopien und Stuhluntersuchungen auf okkultes Blut stellen essenzielle Maßnahmen zur Kolonkarzinomfrüherkennung dar. Jedoch erfreuen sich diese Methoden aus offensichtlichen Gründen bei Patienten keiner großen Beliebtheit. Nur etwa 40 Prozent aller Karzinomfälle werden in einem frühen Stadium erkannt. Für das in Dornbirn am Bodensee forschende Vorarlberg Institute for Vascular Investigation and Treatment (VIVIT) Grund genug, nach alternativen Verfahren zur frühzeitigen Krebserkennung zu suchen. Im Mittelpunkt stehen hierbei im Blut zirkulierende, aus Tumorzellen stammende molekulare Marker, die anhand von Patientenstudien mit Partner-Kliniken nachgewiesen werden sollen.

Gerade ist sie aus Indien zurück, den 1. und 3. Platz eines internationalen Wissenschaftswettbewerbes für Schülerteams in der Tasche. Naturwissenschaften sind ihre Leidenschaft, besonders die Chemie hat es ihr angetan. Dafür wendet sie viel Freizeit auf, etwa im Schülerforschungszentrum Bad Saulgau und auch an der Hochschule Biberach. Jetzt sorgt Corinna Lämmle erneut für Aufsehen, weil sie einen Lehrauftrag erhalten hat.



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