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Archiv 2011



Artikel 221 - 240 von 380


EHEC-Ausbrüche könnten sich ausweiten und immer wieder auftreten – so die Befürchtung der Lebensmittelwissenschaftler der Universität Hohenheim. Eine vielversprechende Präventionsmaßnahme sei es, die industriellen Wasch- und Schneideverfahren von Gemüse und verzehrfertigen Salatprodukten zu verbessern. Unter anderem im Test: hygienisches Schneiden mit dem Hochdruckwasserstrahl in Kombination mit der Warmwasserwäsche, um Bakterienkolonien zehnmal besser als beim herkömmlichen Gemüsewaschen zu entfernen.

Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum entdeckten, dass einige Genvarianten von Gerinnungsfaktoren des Blutes auch das Darmkrebsrisiko beeinflussen. So fanden sie für Träger einer bestimmten Genvariante des Gerinnungsfaktors V ein sechsfach höheres Darmkrebsrisiko als bei Menschen, deren Erbgut diese Abweichung nicht aufweist.

Beim "DKFZ-ZMBH Alliance Forum 2011" in Heidelberg präsentierten international führende Molekular- und Zellbiologen, Krebsforscher und Epidemiologen aktuelle Forschungsergebnisse zu den Alterungsprozessen von Zellen und Organismen und zur Entstehung von Krebs.

Die häufigste Form von Krebs im Kindesalter ist die Akute Lymphoblastische Leukämie. Die behandelnden Ärzte sind immer wieder mit der Tatsache konfrontiert, dass manche Krebszellen den Einsatz der wirksamsten und neuesten Medikamente überleben. Ein internationales Team unter Leitung der University of California, San Francisco (UCSF), USA, mit Beteiligung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Freiburger Exzellenzclusters BIOSS hat nun mit BCL6 ein Protein identifiziert, das eine Schlüsselrolle bei der Entstehung von resistenten Leukämiezellen spielt.

Drei Kleinkinder, die an einem durch EHEC-Bakterien verursachten hämolytisch urämischen Syndrom schwer erkrankt waren, wurden erfolgreich mit Antikörpern behandelt. Ein Ärzteteam aus Heidelberg, Montreal und Paris setzte Eculizumab ein, einen monoklonalen Antikörper, der an der Complement-Kaskade eingreift.

Die International Max Planck Research School (IMPRS) „From Molecules to Organisms“ wurde gemeinsam eingerichtet vom Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie, dem Friedrich Miescher-Laboratorium und der Universität Tübingen. Das strukturierte Doktorandenprogramm bietet die Möglichkeit, Forschungsarbeiten interdisziplinär aus einer breiten Palette biologischer Fächer bis hin zur Bioinformatik zu bearbeiten. Die ersten Doktorandinnen und Doktoranden der neuen IMPRS werden im September 2011 in Tübingen beginnen.

Nicht alles, was sich heute translationale Medizin nennt, entspricht dem Konzept „Vom Labor zum Krankenbett und zurück ins Labor.“ Doch mit den neuen Translations-Zentren und Konsortien für Translationale Forschung sind wirksame Strukturen für die Gesundheitsforschung in Deutschland geschaffen worden. Diese haben eine ständige Verbesserung der diagnostischen und therapeutischen Behandlung der Patienten zum Ziel.

Heidelberger Pharmakologen haben einen Mechanismus für die Auslösung von Schmerz identifiziert, der einen neuen Ansatz für die Schmerztherapie bieten könnte. Ihre Arbeit über einen bestimmten Typ von Glutamat-Rezeptoren in peripheren Nerven wurde jetzt im „Journal of Clinical Investigation“ veröffentlicht.

Enzyme sind umweltfreundlich und arbeiten unter milden Bedingungen. Kein Wunder, interessiert sich die Industrie für diese «Biokatalysatoren». Empa-Forschende untersuchen die Laccase, ein Enzym, das besonders für die Papier-, aber auch die Textil- und Holzindustrie beachtenswert ist. Dabei ist interdisziplinäre Arbeit gefragt.

Die Präeklampsie ist eine Bluthochdruckerkrankung der Mutter während der Schwangerschaft. Sie zählt zu den häufigsten Todesursachen von Mutter und ungeborenem Kind und tritt bei etwa zwei bis fünf Prozent aller Schwangerschaften in Deutschland auf. Je früher sie erkannt wird, umso günstiger ist die Prognose für den weiteren Schwangerschaftsverlauf.

Die Systembiologie beschreibt das dynamische Zusammenspiel aller Komponenten eines biologischen Systems mittels mathematischer Modelle, um so ein ganzheitliches Bild des betrachteten Systems zu erhalten. So sollen neue Ansätze für die Therapie von Krankheiten ebenso wie für die industrielle Produktion von Enzymen gefunden werden. Baden-Württemberg nimmt mit drei systembiologischen Zentren eine Vorreiterrolle in Deutschland ein. Die Besonderheiten in Forschung und Ausstattung ebenso wie die Angebote an Studien- und Promotionsmöglichkeiten an den drei Zentren werden in der neuen Broschüre "Systembiologie in Baden-Württemberg" der BIOPRO Baden-Württemberg vorgestellt.

Dem Darm und seinem Nervensystem fallen während der Nahrungsaufnahme zahlreiche Aufgaben zu, die auch bei der Entstehung von Adipositas eine entscheidende Rolle spielen können. Das Institut für Ernährungsmedizin der Universität Hohenheim erforscht die Zusammenhänge in zahlreichen Projekten und ist daher ein ausgezeichneter Partner im Netzwerk Bioaktive Pflanzliche Lebensmittel.

Aus Stammzellen wollen Regenerationsmediziner in Zukunft ganze Organe neu züchten. Aber die mikroskopischen Alleskönner sind nicht gerade selbstständig. Wie man sie in der Petrischale dazu kriegt, sich zum Beispiel in Herzmuskelzellen zu verwandeln, untersuchen Dr. Alexandra Rolletschek und ihr Team vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Sie ist unheilbar, unerbittlich und unaufhaltsam wie eine Dampfwalze. Die Gehirnerkrankung Alzheimer ist die mit Abstand häufigste Form der Demenz, an der hierzulande rund eine Million Menschen leiden. 105 Jahre nach seiner Entdeckung gibt Morbus Alzheimer den geschätzten 25.000 Forschern weiter Rätsel auf und provoziert eine Vielfalt an Theorien und Hypothesen.

Fremdartige Stechmücken wie Japanische Buschmoskitos und Tigermücken dringen infolge der Klimaerwärmung und globalisierten Verkehrsströme nach Europa vor und erhöhen als Überträger exotischer Viren die Gefahr der Ausbreitung bedrohlicher tropischer Infektionskrankheiten. Entomologen, Virologen und Tropenmediziner arbeiten gemeinsam an Projekten, um europaweit die Verbreitung der Stechmücken zu überwachen und das Risiko der von ihnen übertragenen Krankheiten einzudämmen.

Die Erhaltung und der Schutz von Habitaten ist ein wichtiger Weg, um das Aussterben von Arten zu verhindern. Zuvor müssen jedoch einige wichtige Fragen geklärt werden: Wie entstehen und verbreiten sich neue Arten? Wie passen sie sich an eine neue Umgebung an?

Die American Chemical Society hat den Konstanzer Chemiker Prof. Richard R. Schmidt mit dem Claude S. Hudson Award 2011 ausgezeichnet. Der Preis der Division of Carbohydrate Chemistry wird seit 1995 alle zwei Jahre an internationale und amerikanische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben.

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) hat zwei Projekte von Wissenschaftlern des Biotechnologie-Institutes Thurgau (BITg) im Gesamtumfang von rund 580 000 Franken bewilligt. Mit gut 209 000 Franken unterstützt der SNF zudem die Anschaffung eines hochauflösenden Mikroskops, deren Mitfinanzierung alle drei Gruppenleiter des BITg gemeinsam beantragt hatten. Weitere Mittel für das Mikroskop stellt die Universität Konstanz dem Leiter der neuen Nachwuchsgruppe am BITg, Dr. Hesso Farhan, aus ihrem Young-Scholar-Fund zur Verfügung.

Colitis ulcerosa ist eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung und geht mit Bauchschmerzen, Durchfällen und Blutungen einher. Dr. Annika Braun, Assistenzärztin in der Abteilung für Gastroenterologie, Infektionskrankheiten, Vergiftungen an der Medizinischen Universitätsklinik (Ärztlicher Direktor: Prof. Wolfgang Stremmel) entwickelte jetzt eine Methode, um die Schleimschicht im Darm systematisch analysieren zu können, und wies damit nach, dass wesentliche Bestandteile, sogenannte Phospholipide, bei Colitis-ulcerosa-Patienten verändert sind.

Mannheimer Forscher untersuchen die Funktion des Apoptose-Inhibitors cFLIP bei Hautkrebs. Das Protein wirkt dabei als Schalter für zwei Mechanismen: Es kann den programmierten Zelltod verhindern und eine Immunreaktion unterdrücken.



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