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Archiv 2011



Artikel 301 - 320 von 379


An der Universitäts-Hautklinik Tübingen werden in großem Stil nichtpathogene Keime untersucht, um ihr Potenzial zur präventiven und therapeutischen Allergie-Behandlung auszuloten. Bei besonders aussichtsreichen Kandidaten wird der Wirkmechanismus en détail erforscht.

Hoch entwickelte Mikroskopietechnik macht es möglich: Forschern um Privatdozentin Dr. Barbara Müller, Department für Infektiologie am Universitätsklinikum Heidelberg, und Professor Don C. Lamb, Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, haben erstmals im Detail gezeigt, wie ein bestimmtes Protein in menschlichen Immunzellen dazu beiträgt, dass sich HI-Viren vermehren.

Auf Einladung des ZI besuchten am 10.03.2011 der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Dr. Helge Braun, und der baden-württembergische Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Prof. Dr. Peter Frankenberg, das ZI in Mannheim. Staatssekretär Braun überreichte persönlich die Bewilligungsurkunden für drei Projekte, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in den nächsten drei Jahren mit rund 1,5 Mio. Euro gefördert werden.

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für medizinische Forschung, Heidelberg, haben ein neues Elektronenmikroskopie-Verfahren, die serielle Oberflächenabbildung, entwickelt. Damit konnten sie zeigen, dass die Ganglionzellen in der Netzhaut des Auges mit hemmenden Interneuronen, so genannten Amakrinzellen, so verschaltet sind, dass sie Richtungen erkennen können.

Schon seit der Antike werden Biomarker von Ärzten zur Diagnose von Krankheiten eingesetzt. Sie zeigen an, wer krank ist oder erkranken wird. Sie können bei der Wahl der richtigen Therapie helfen oder beispielsweise aussagen, wie gut ein Patient auf eine Behandlung anspricht und wann der Patient wieder gesund ist. Die Zahl der verfügbaren Biomarker wächst kontinuierlich, gerade durch die immer weiter fortschreitende Aufklärung der molekularen Grundlagen von Krankheit und Gesundheit. Aber was genau sind Biomarker und was können sie leisten?

Für seine Forschungen zur Identifizierung von Mutationen, die zur Resistenz gegen Tyrosinkinase-Inhibitoren bei der chronischen myeloischen Leukämie führen, wurde der Mannheimer Mediziner Dr. Daniel Nowak mit dem Franziska-Kolb-Preis ausgezeichnet.

Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Universitätsklinikum Heidelberg zeigen an Mäusen: Ein Defekt in einem einzigen Gen, das an der Signalgebung der Zelle beteiligt ist, reicht aus, um einen gefährlichen Hirntumor auszulösen.

Die Mastzellen des Immunsystems stehen bei allergischen und vielen entzündlichen Reaktionen im Zentrum des Geschehens. Die Zellen setzen eine Reihe von Substanzen frei. Diese vermitteln als Mediatoren über ein Netzwerk molekularer Reaktionen die Immunantwort. Der Mechanismus der Mediatorfreisetzung ist noch weitgehend unbekannt. Wissenschaftler der Universität Hohenheim erforschen die Zusammenhänge.

Dr. Birgit Wiltschi von der Universität Freiburg hat im Rahmen des „Ideenwettbewerbs Biotechnologie und Medizintechnik“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg eine Förderung für ein ehrgeiziges Projekt bekommen: Sie möchte lernen, Proteine mithilfe von unnatürlichen Bausteinen so zu verändern, dass sie zum Beispiel gezielt Rezeptoren auf Krebszellen angreifen können.

Forscher des Heidelberger Instituts für Theoretische Studien (HITS) untersuchen mit Computersimulationen die Eigenschaften von Spinnenseide – unterschiedliche Strukturen sorgen für Halt bei hoher Elastizität.

Heidelberger Forscher haben eine neue Methode entwickelt, um mit Hilfe chemischer Verfahren die physikalischen Beschränkungen in der hochauflösenden Lichtmikroskopie zu umgehen. Dabei kommt anstelle von lichtabhängigen Reaktionen ein lichtunabhängiger Prozess mit einer chemisch schaltbaren Sonde zum Einsatz. Dadurch werden hochauflösende Abbildungen ermöglicht, die neue Anwendungsgebiete für die Fluoreszenzmikroskopie erschließen.

EU-Forschungskommissarin Geoghegan-Quinn hat während ihres Besuchs in Baden-Württemberg die deutsche Förderung von Forschung und Entwicklung (F&E) gewürdigt. Die hohen Innovationsleistungen Baden-Württembergs wurden ebenfalls lobenswert hervorgehoben.

Die Forschungsgruppe um Prof. Dr. Thomas Brunner an der Universität Konstanz hat herausgefunden, dass Darmepithelzellen nach immunologischem Stress bestimmte entzündungshemmende Steroide (Glucocorticoide) synthetisieren können, was entscheidend zur Aufrechterhaltung der lokalen Immunhomöostase beiträgt. Mit seinen Erkenntnissen möchte der Forscher einen therapeutischen Ansatz für entzündliche Darmkrankheiten ausarbeiten.

Anlagen für Trinkwasseraufbereitung, Kanülen von Kathetern oder Körperimplantate - Mikroorganismen suchen sich manchmal wahrlich unpassende Lebensräume. Wie diese sogenannten Biofilme aufgebaut sind und wie die darin lebenden Organismen auf Angriffe von außen reagieren, untersucht die Arbeitsgruppe von Dr. Thomas Schwartz vom Karlsruher Institut für Technologie.

Bauernkinder leiden seltener an Allergien und Asthma als andere Kinder derselben Region. Möglicherweise schützt sie die größere mikrobielle Vielfalt ihrer Umgebung. Die Mikroben-Hypothese vertritt eine europäische Forschergruppe im renommierten New England Journal of Medicine. Einer der Autoren ist Jon Genuneit vom Institut für Epidemiologie und Biometrie der Universität Ulm.

Universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in Heidelberg, die sich mit der Erforschung von Lungenerkrankungen befassen, haben sich zu einem Expertennetzwerk zusammengeschlossen, dem „Heidelberg Translational Lung Research Center“, das an dem neuen, vom Bundesforschungsministerium geförderten Deutschen Zentrum für Lungenforschung beteiligt ist. Forschungsschwerpunkte in Heidelberg sind die Entstehung und Bekämpfung von Mukoviszidose, chronisch obstruktiver Lungenerkrankung und Lungenkrebs.

Die Eva Luise und Horst Köhler Stiftung für Menschen mit seltenen Erkrankungen hat ihren mit 50.000 Euro dotierten Forschungspreis 2011 an ein interdisziplinäres Team verliehen: Professor Dr. Christoph Klein, Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), Professor Dr. Christopher Baum, MHH-Abteilung für Experimentelle Hämatologie, Professor Dr. Christoph von Kalle, Nationales Zentrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg und Dr. Kaan Boztug, Medizinische Universität Wien, bis Januar 2011 wissenschaftlicher Mitarbeiter in der MHH-Klinik für Pädiatrische Hämatologie und Onkologie.

Sequenzanalysen kompletter Genome sind mittlerweile auch für die Algenforschung unentbehrlich geworden. Ihre Ergebnisse geben Aufschluss über die Evolution der unterschiedlichen Algengruppen. Sie tragen zum Verständnis der molekularen Anpassungsmechanismen an den Klimawandel bei und erschließen ein Potenzial an neuen wirtschaftlich wichtigen Produkten und Technologien.

Wer längerfristig Entzündungshemmer wie Acetylsalicylsäure (ASS, „Aspirin“) oder Ibuprofen einnimmt und dann an Darmkrebs erkrankt, hat ein um nahezu 20 Prozent gesenktes Risiko, an seiner Krankheit zu versterben.

Eine Publikation von Dr. Simona Infantino, Dr. Beate Heizmann und Prof. Dr. Michael Reth von der Universität Freiburg und dem Max-Planck-Institut für Immunbiologie & Epigenetik im Wissenschaftsmagazin PNAS wurde von ‚Science Signaling‘, einem renommierten Science-Journal, zu den ‚Signaling Breakthroughs‘ des Jahres 2010 gewählt.



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