title_organisation_de

-»Diese Ausgabe ist für Browser ohne zureichende CSS-Unterstützung gedacht und richtet sich vor allem an Sehbehinderte. Alle Inhalte sind auch mit älteren Browsern voll nutzbar. Für eine grafisch ansprechendere Ansicht verwenden Sie aber bitte einen moder

Das Biotechnologie und Life Sciences Portal Baden-Württemberg

Logo Bundesland Baden-Württemberg

Beginn Sprachwahl


Beginn Inhaltsbereich

Beginn Navigator

Sie sind hier:

Ende Navigator


05.07.2011

Liste der Forscher aus Baden-Württemberg, porträtiert auf www.bio-pro.de



Artikel 51 - 60 von 147


Das Wachstum von Axonen – den langen, faserartigen Fortsätzen von Nervenzellen – wird einerseits durch sogenannte Neuron-intrinsische Eigenschaften und andererseits durch wachstumsfördernde und ‑hemmende Moleküle in ihrer Umgebung gesteuert. Während im Zentralnervensystem von Säugetieren, also auch des Menschen, verletzte Axone nicht nachwachsen, können sie in Fischen regenerieren. Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Claudia Stürmer beschäftigt sich an der Universität Konstanz mit der Frage, wie Axone während ihres Wachstums den Weg in ihr Zielgebiet finden. Das von Tierseuchen wie BSE bekannte Prion-Protein hat bei der Entwicklung von Nervenfasern eine Wirkung.

Das Gehirn hat eine erstaunlich geordnete Architektur. Die Schichten aus Nervenzellen im sogenannten Cortex entstehen während der Entwicklung und sind wichtig für das Zusammenspiel aus elektrochemischen Impulsen, das unser Denken, Fühlen und Erinnern möglich macht. Ohne das Molekül Reelin und seine Mitspieler in früh aktivierten Signalkaskaden kommt die Ordnung nicht zustande. Dr. Jost Leemhuis vom Zentrum für Neurowissenschaften in Freiburg untersucht die molekularen Vorgänge an und unter Zellmembranen, die durch Reelin ausgelöst werden.

Kleine RNAs können gezielt in das Getriebe der Zelle eingreifen, oder genauer: in die Maschinerie der zellulären Proteinbiosynthese. Deshalb wollen Wissenschaftler sie irgendwann gegen Krebszellen oder anders gestörte Zellen einsetzen. Aber wie kommen sie an den Ort, an dem sie die Produktion von gefährlichen Proteinen verhindern sollen? Privatdozentin Dr. Ute Schepers und ihr Team von Karlsruher Institut für Technologie (KIT) erforschen nicht nur das therapeutische Potenzial der kleinen Moleküle, sondern auch molekulare Transporter, die ihre Fracht im Körper genau zum Zielort und nur zum Zielort bringen können.

Am neuen Lehrstuhl für Chemische Ökologie an der Universität Konstanz untersucht Prof. Dr. Dieter Spiteller wie Organismen durch chemische Signale bzw. Antibiotika oder Toxine miteinander interagieren. Eines der Untersuchungsobjekte seiner Arbeitsgruppe sind die in Süd- und Mittelamerika beheimateten Blattschneiderameisen.

Bakterien gibt es schon sehr lange. Und es wird sie vermutlich noch lange geben. Sie passen sich an alles an, was für eine Zelle potenziell tödlich ist. Die Stresstoleranz ist aber nicht nur eine Fähigkeit eines jeden Individuums. Wird es ungemütlich, schließen Mikroorganismen sich zusammen. Wie klinisch und industriell relevante Bakterien auf Stress reagieren, untersucht das Team von Dr. Jörg Overhage vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

Der Heisenbergstipendiat PD Dr. Christian Thoma vom Universitätsklinikum Freiburg hat sich auf die Translationskontrolle spezialisiert. Er hat eine spezielle Methode etabliert, mit der er die Vorgänge auf molekularer Ebene untersuchen kann. Dem Ziel, Angriffspunkte für Therapien bei Krebs oder Hepatitis C zu finden, sind er und sein Team inzwischen einen Schritt näher gekommen.

Viele Forscher in den Biowissenschaften arbeiten mit Zellkulturen, aber vertraut mit ihnen scheinen längst nicht alle zu sein. Die Ulmer Biologin Silke Brüderlein vom Institut für Pathologie ist Zellkulturspezialistin und kennt dieses Problem nur zu gut.

Der Biologe Apl. Prof. Dr. Stefan Rensing von der Universität Freiburg hat den Einzug des Computers in die Lebenswissenschaften von Anfang an mitgestaltet. Mit seinen Genomanalysen in Moosen hilft er heute zum Beispiel, eine wichtige Lücke zu schließen: Wie wurde aus einer Alge eine Landpflanze?

Röhrle sorgt an der Universität Stuttgart für mehr Exzellenz in Sachen Biomechanik. Seit 2008 hat er eine der begehrten Juniorprofessuren im Exzellenzcluster Simulation Technology, kurz SimTech. Seine Arbeiten zur Biomechanik des Muskelskelettsystems wurden jüngst mit einem Forschungspreis ausgezeichnet.

Die laborgestützte Regeneration von menschlichem Knorpel- und Muskelgewebe ist sein Metier: Prof. Dr. Wilhelm K. Aicher bringt sein zell- und molekularbiologisches Wissen ein, um innovative Therapien für Gewebeschäden zu entwickeln. Erfolge wie der aus patienteneigenen Zellen stammende Ersatzknorpel für das Knie weisen den Weg.



Artikel 51 - 60 von 147

SUCHEN


Suche mit Visualisierung:

DATENBANK

für Unternehmen und Forschungseinrichtungen



NEWSLETTER


GLOSSAR

Hier finden Sie Fachbegriffe mit Erläuterungen




http://www.macromolecular-bionics.org/magazin/wissenschaft/forscherportraets_bw/index.html?lang=de