title_organisation_de

-»Diese Ausgabe ist für Browser ohne zureichende CSS-Unterstützung gedacht und richtet sich vor allem an Sehbehinderte. Alle Inhalte sind auch mit älteren Browsern voll nutzbar. Für eine grafisch ansprechendere Ansicht verwenden Sie aber bitte einen moder

Das Biotechnologie und Life Sciences Portal Baden-Württemberg

Logo Bundesland Baden-Württemberg

Beginn Sprachwahl


Beginn Inhaltsbereich

Beginn Navigator

Sie sind hier:

Ende Navigator


05.07.2011

Liste der Forscher aus Baden-Württemberg, porträtiert auf www.bio-pro.de



Artikel 71 - 80 von 147


Juniorprofessor Dr. Stefan Günther vom Institut für Pharmazeutische Wissenschaften der Universität Freiburg hat sich früh für die Informatik interessiert. Heute modelliert er dreidimensionale Proteinstrukturen und sagt mithilfe selbstgeschriebener Software zum Beispiel Interaktionsmechanismen zwischen therapeutischen Substanzen und den Enzymen in einer Zelle vorher.

Angelika Rück misst, wie lange Moleküle nachleuchten. Sie sieht, ob Proteine miteinander 'sprechen'. Bald will sie eine Entzündung von einem Tumor unterscheiden können. Die Chemikerin ist Gruppenleiterin für Mikroskopie am Ulmer An-Institut ILM. Sie und Kollegen sorgen dafür, dass der Ulmer Eselsberg zu einem führenden süddeutschen LifeCell-Imaging-Center wurde.

Professor Dr. Günter Germann, Plastischer Chirurg und Handchirurg von Weltruf, hat mit dem Ethianum in Heidelberg eine Klinik für Plastische, Ästhetische und Präventive Medizin nach seinem eigenen Konzept gegründet, in dem technische Innovationen, medizinische Behandlung und wissenschaftliche Kompetenz auf höchstem Niveau mit einer Klinikkultur, die sich am Wohlbefinden des Patienten orientiert, verbunden sind.

Seit dem 1. September 2010 ist Prof. Dr. Christian Bonten neuer Leiter des Instituts für Kunststofftechnik IKT der Universität Stuttgart. Auch das ehemalige Institut für Kunststoffprüfung und Kunststoffkunde gehört seit Kurzem zum IKT und damit zu Bontens Verantwortungsbereich. Der Ingenieur sagt Biokunststoffen eine große Zukunft voraus und will mit seinem Institut Meilensteine zu ihrer weiteren Entwicklung liefern.

Die Physikerin und Neurowissenschaftlerin Prof. Dr. Abigail Morrison vom Bernstein Center for Computational Neuroscience (BCCN) in Freiburg interessierte sich schon immer für die theoretischen Fragen nach dem Denken und Erinnern. Heute entwickelt sie Modelle von Gehirnarealen im Computer. Kann man mithilfe von Mathematik und Informatik der Funktionsweise von neuronalen Schaltkreisen im Gehirn auf die Schliche kommen?

„Ein Drittel der Sehprothesenforschung wird momentan von Ulm mit Mikroelektronik beliefert“, fasst Maurits Ortmanns bündig zusammen. Der junge Elektrotechniker leitet seit 2008 das Institut für Mikroelektronik der Ulmer Universität und steuert ein Sechstel zur Implantatforschung bei. Das zweite Sechstel besorgt am selben Institut sein Kollege Albrecht Rothermel. Beide Ingenieure arbeiten für zwei deutsche Hersteller, die konkurrierende, bereits erfolgreich klinisch getestete Ansätze des Retinaimplantats verfolgen.

Was Mikroorganismen nicht von selbst können, das kann man ihnen häufig beibringen. Der bakterielle Stoffwechsel kann so verändert werden, dass neue Produkte entstehen, neue Substrate umgesetzt werden oder bereits existierende Umsetzungen für den biotechnologischen Einsatz optimiert werden. Prof. Dr. Georg Sprenger leitet das Institut für Mikrobiologie der Universität Stuttgart und ist ein Experte auf diesem Gebiet.

An der Universität Konstanz konnte Dr. Kerstin Stemmer mittels modernster Technik und neu etablierter Untersuchungsmethoden das krebserregende Potenzial von Fremdstoffen bereits nach wenigen Tagen nachweisen. Dies ist ein erster Ansatz, um durch Einsatz sensitiver Nachweistechnologien Langzeitkanzerogenese-Studien zu verkürzen und die Versuchstierzahlen zu senken.

Die VolkswagenStiftung finanziert die nächsten maximal acht Jahre eine „Lichtenberg-Professur“ an der Universität Tübingen. Der Kardiologe Dr. Harald Langer erforscht mit molekular- und zellbiologischen Methoden, wie das Immunsystem die Entstehung von Arteriosklerose beeinflusst. Das soll die Basis für neuartige therapeutische Ansätze liefern.

Bereits während des Studiums scheute der Entwicklungsbiologe Ralf J. Sommer, heute einer der Direktoren des Tübinger Max-Planck-Instituts für Entwicklungsbiologie, keine Wege, um jene Mechanismen zu entschlüsseln, mit denen die Natur immer wieder neue Arten und Spezies hervorzubringen vermag. Auf einer Insel im Indischen Ozean ermöglicht ihm jetzt ein exotischer Fadenwurm, einige der spannendsten evolutionsbiologischen Rätsel zu lösen.



Artikel 71 - 80 von 147

SUCHEN


Suche mit Visualisierung:

DATENBANK

für Unternehmen und Forschungseinrichtungen



NEWSLETTER


GLOSSAR

Hier finden Sie Fachbegriffe mit Erläuterungen




http://www.macromolecular-bionics.org/magazin/wissenschaft/forscherportraets_bw/index.html?lang=de